die 70er


Steinebrück im Jahr 1968. Für eine größere Version mit Beschreibung bitte Bild anklicken.
50er & 60er
In der Eismühle befindet sich das Lebensmittelgeschäft Hardt.

60er - 1973

Die Limobälle finden im Gemeinschaftsraum unter der Kirche statt, sie werden organisiert von Horst Heinrichs, der auch als DJ für die richtige Stimmung sorgt. Da die Limobälle Samstagabend stattfinden, muß vorher abgeklärt werden, dass Kaplan Falken die Messe am Samstagabend hält, da er nur ganz kurz predigt, damit die Party pünktlich um 19 Uhr beginnen kann. Dies ist bei Pastor Boymanns nicht der Fall, seine Predigten dauern zu lang. Um 22 Uhr geht stets das Licht an und alle unter 16 Jährigen müssen leider nach Hause.
Erster Verstärker ist ein Röhrenverstärker von Bedford. Die Anlage wird ein Mal durch die Lüftungsgitter hindurch aus dem Gemeinschaftsraum geklaut.
Eines Tages stehen Beamte vom Ordnungsamt mitten im Gemeinschaftsraum. Der Limoball wird vom Ordnungsamt zugemacht, da sich 400 Leute im Gemeinschaftsraum befinden, laut Bestuhlungsplan dürfen aber nur wesentlich weniger herein.
1971
Die Idee des Jugendheims in der Eismühle entsteht. Kaplan Falken leistet die Vorarbeit, indem er als Frühschwimmer in der Südhalle den dort ebenfalls schwimmenden und entscheidenden Stadträten von der Idee erzählt.

Ein Bericht aus der Aachener Volkzeitung vom 4.3.1972. Zur Vergrößerung auf das Bild klicken.
1972
Januar
Die Pfarre kauft mit Mitteln des Bistums von der Stadt die Eismühle. Die Eismühle ist in der Folgezeit mehr ein Provisorium, von den Jugendlichen nur dürftig, aber liebevoll hergerichtet. Als Heizung dient ein alter Kohleofen. Die damalige Eismühlencrew Richard Kogel, Norbert Jansen und Volker Kistemann schwänzen des öfteren die Schule, um die Kohle in den Ofen zu schüppen.
Der Dachboden in der Eismühle ist so stark einsturzgefährdet, dass ein schwergewichtiger Kaplan durch den Dachboden durchbricht. Aufgrund der unzumutbaren und gefährlichen Zustände wird das Provisorium geschlossen.
Februar
Die Kosten für den nötigen Umbau werden von Fachleuten auf 130000 DM beziffert. Das Bistum und der Landschaftsverband bieten der Pfarre St. Gregorius an, den Eismühlenumbau mit zu finanzieren, wenn sie einen Eigenanteil von 50000 DM (was damals sehr viel Geld war!) beisteuert. Es werden Pläne für den Umbau entworfen.
1973
September
Von den Jugendlichen wird die Idee geboren, symbolisch Bausteine nach den Messen zu verkaufen. So kostet eine Kloschüssel 250 DM, eine Treppenstufe 150 DM. Die Aktion ist ein voller Erfolg. Nach den ersten fünf Messen sind bereits 13000 DM zusammen gekommen und nach wenigen Wochen sind die 50000 DM beisammen. Auch Sponsoren tragen dazu bei.
Es folgen große Umbaumaßnahmen, welche bis März 1974 andauern.


Erste Umbaupläne. Für die Detailansicht das Bild anklicken.


Der erste Belegungsplan für die Eismühle von 1974. Zur Vergrößerung anklicken.

1974
24. März
Richard Kogel wird als Vertreter der Jugend & der Eismühle in den Pfarrgemeinderat gewählt.
30.April
Mit dem „Tanz in den Mai“ wird die um- und ausgebaute Eismühle eröffnet. Von da an finden die Feten und der Limoball regelmäßig in der Eismühle statt, ebenso findet der Bierabend, damals noch „Gammelabend mit Schallplattenmusik“, und später auch der Teeabend statt.
Das Gründungsteam sind: Horst Heinrichs, Rolf Hofmann, Norbert Jansen, Volker Kistemann, Bernd Kempen und Richard Kogel.
Lest hier den Bericht zur Eröffnung aus dem Pfarrbrief von 1974.
31.1.1975
Die von der Jugend auf Initative von Richard Kogel organisierte erste Karnevalsfete findet Karnevalsfreitag statt. Das Besondere ist, dass dort Jung und Alt zusammen feiern, die Pfarrsitzungen gibt es ja noch nicht. Die Musik in der „Diskothek“ liegt in den Händen von Ludwig Knorren.


Drei von damals auf der Ehemaligenfete am 27.6.2003. Der DJ der ersten Karnevalsparty, Ludwig Knorren sowie zwei der ersten Stunde, Volker Kistemann und Richie Kogel (v.l.n.r.).
 
1975 - 81
Die Eismühle wird von einem Kuratorium unter dem Vorsitz von Frau Kistemann, Heinz Heckes und später Herrn Bauer geführt.
Nach Randale und Ärger mit „Rockerbanden“ wird die Eismühle Ende der 70er Jahre von Pastor Höntges für längere Zeit geschlossen.